Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS)

Meldung von Befällen:

Wenn Sie einen Befall auf öffentlichen Flächen feststellen, informieren Sie bitte umgehend das Ordnungsamt, das Umweltamt oder das Gesundheitsamt.

Auf keinen Fall Nester selbst entfernen!!

Die dauerhafte Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) fordert Kommunen und Privatpersonen gleichermaßen heraus, da sich der Schädling seit Jahren in Deutschland ausbreitet. Die sichere Entfernung der Gespinstnester gehört dabei in die Hände von spezialisierten Fachkräften. Besonders in der professionellen Baumpflege ist EPS ein zentrales Thema: Hier gilt es, den Schutz des Menschen perfekt mit der Gesundheit des Baumes zu vereinbaren. Da sich die verschiedenen Bekämpfungsmethoden stark auf das Gehölz und die Umwelt auswirken, ist ein fachgerechtes, nachhaltiges Vorgehen entscheidend. Ein Balanceakt für Mensch und Natur, den sie mit uns sicher meistern können.

Die Symptome treten meist nicht sofort auf, sondern oft erst in der darauffolgenden Nacht oder am nächsten Tag.

Mögliche Symptome nach EPS-Kontakt

  • Hautreaktionen: Heftiger Juckreiz, Quaddelbildung und Schwellungen

  • Atemwege & Kopf: Schwindelgefühl, Benommenheit, Fieber, Atemnot oder Asthmaanfälle

  • Schleimhäute: Bindehautentzündung sowie Reizungen an Mund, Nase und Rachen

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen nach Kontakt

  • Körperpflege: Sofort gründlich duschen und die Haare intensiv waschen.

  • Kleidungswechsel: Kleidung am besten direkt im Freien ausziehen und bei mindestens 60 °C in die Waschmaschine geben.

  • Schuhwerk: Schuhe nach Möglichkeit unter fließendem Wasser gründlich abspülen.

  • Fahrzeuge: Falls nötig, auch das Auto von außen waschen und den Innenraum gründlich absaugen/reinigen.

⚠️ Wichtige Verhaltensregeln⚠️

  • Abstand halten: Halten Sie sich von befallenen Eichen fern und beachten Sie unbedingt aufgestellte Absperrungen.

  • Berührungsverbot: Kommen Sie den Eichenprozessionsspinnern und ihren Gespinsten niemals zu nahe und berühren Sie sie auf keinen Fall.

  • Haut schützen: Halten Sie freie Körperpartien (insbesondere Hals, Nacken und Unterarme) gut bedeckt.

  • Keine Selbstversuche: Versuchen Sie unter keinen Umständen, Nester selbst zu entfernen. Dies ist lebensgefährlich und gehört ausschließlich in die Hände von Fachleuten!